Montenegro

Montenegro – Wild Beauty am Balkan
🇲🇪 Allgemeine Informationen über Montenegro
Montenegro ist ein kleines, aber spektakuläres Land auf dem westlichen Balkan. Es wurde 2006 durch friedliche Abspaltung von Serbien unabhängig und hat sich seither zu einem Geheimtipp für Reisende entwickelt. Zwischen Adriaküste, Hochgebirge und mittelalterlichen Städten bietet das Land eine beeindruckende Vielfalt auf kleinstem Raum.
- Hauptstadt: Podgorica
- Fläche: ca. 13.812 km²
- Einwohnerzahl: ca. 620.000 (Stand 2024)
- Amtssprache: Montenegrinisch (auch Serbisch, Albanisch, Bosnisch, Kroatisch anerkannt)
- Währung: Euro (€), obwohl kein EU-Mitglied
- Zeitzone: MEZ (UTC+1, im Sommer UTC+2)
🔢 Technische Landeskennungen
- KFZ-Kennzeichen: MNE
- ISO 3166: ME / MNE
- Top-Level-Domain (Internet): .me
- Ländervorwahl (Telefon): +382
🏛 Sehenswürdigkeiten in Montenegro
Montenegro ist ideal für Roadtrips, Wanderer und Fans historischer Küstenstädte:
- Bucht von Kotor: UNESCO-Welterbe mit fjordähnlicher Landschaft, venezianischer Altstadt und Serpentinenstraße zur Festung.
- Durmitor-Nationalpark: Alpenähnliches Gebirge mit Gletscherseen, Schluchten und dem Tara-Canyon – einer der tiefsten der Welt.
- Sveti Stefan: Exklusive Hotelinsel und Postkartenmotiv der Adriaküste.
- Kloster Ostrog: In die Felswand gebautes orthodoxes Kloster – wichtiges Pilgerziel.
- Altstadt von Budva: Mittelalterliches Flair direkt am Meer – mit Stadtmauern, Strand und Nachtleben.
- Skutarisee: Größter See des Balkans – Heimat seltener Vögel, Seerosen und schwimmender Klöster.
- Lovćen-Nationalpark: Mit Mausoleum von Nationalheld Njegoš und Aussicht über ganz Montenegro bei klarer Sicht.
📌 Fun Facts
- Montenegro heißt übersetzt „Schwarzer Berg“ – der Name stammt von venezianischen Seefahrern.
- Das Land nutzt den Euro, obwohl es weder EU- noch Eurozonen-Mitglied ist.
- Die Tara-Brücke im Durmitor-Gebiet war einst eine der höchsten Straßenbrücken der Welt.
- Die montenegrinische Küste ist nur etwa 300 km lang – aber mit unzähligen Buchten und Stränden.
- In der Bucht von Kotor gibt es künstlich aufgeschüttete Inseln – inklusive der „Maria vom Felsen“ mit Wallfahrtskirche.